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Mittwoch, 7. August 2019

Die Aktivität der NWO

„Sie wollen uns Menschen abschaffen!"

 – ist das noch Fiktion oder bereits schleichend eintreffende Realität? An die sogenannte Künstliche Intelligenz (KI) haben wir uns schon lange gewöhnt: Smartphones, Computer und Fahrzeuge sind Alltag. Transhumanisten träumen jedoch vom technisch optimierten vollkommenen Menschen – und sie sind schon weiter, als man es sich vielleicht vorstellen kann. Erich Hambach dazu im Interview

16. AZK: Bühnen-Interview mit Erich Hambach zum Thema "Auslaufmodell Mensch?


Transhumanismus und künstliche Intelligenz wollen uns ersetzen"

Ivo Sasek: Das nächste, was wir jetzt machen, ist ein Bühnengespräch. Wir haben heute ein bisschen eine andere Art Programm als vielleicht an der letzten AZK. Das Bühnengespräch wird stattfinden mit Erich Hambach. Er hat glaub ich ... letztes Mal warst du bei uns? Erich Hambach hat ... nein, bei der 14. AZK hast du erfolgreich über die Abschaffung des Bargeldes und der Bürgerrechte geredet bei uns. Und im heutigen Interview besprechen wir mit ihm die verschwiegene Gefahr des Transhumanismus. Was ist denn das wieder, oder? Wir möchten Erich Hambach fragen heute, oder von ihm wissen: Was genau, welche Gefahr steckt hinter dem Transhumanismus? – Keine Ahnung was das ist, das ist wieder was Neues, was kommt. Geht es da irgendwie um einen letzten Schrei unserer Zwangssexualisierung oder geht's da um eine neue Art Grippe, die im Anzug ist? Was in aller Welt ist Transhumanismus? Das nimmt uns jetzt Wunder. Wir bauen hier auf das Gespräch für Erich Hambach und in der Zwischenzeit schauen wir uns seinen Steckbrief da oben an. Du kannst schon mal kurz winken, wir haben ja ein bisschen Zeit bis es aufgebaut ist. Da ist Erich Hambach, heißen wir ihn herzlich willkommen. (Applaus) Und während sein Steckbrief läuft, bauen sie da vorne auf. Erich Hambach, geboren 1963 in München, ist verheiratet und hat ein Kind. Seine Laufbahn: Geprüfter Baubiologe, gelernter Betriebswirt, Versicherungskaufmann. Von 1984–2012 Kommunikationsberater und Trainer für Finanzberater. Erich Hambach befasst sich seit etwa 30 Jahren intensiv mit Produkten der Versicherungs- und Investmentbranche, wobei er im Laufe der Zeit feststellen musste, dass das Hauptinteresse der Finanzdienstleistungsbranche nicht dem Wohl der Kunden, sondern vielmehr der Mehrung des eigenen Profits galt. So wurde er zum Querdenker, Wahrheitsforscher, Aufklärer, Friedensaktivist und Autor diverser Schriften, Artikel und Fachpublikationen. 
Sein Buch: „Bargeld ade! Scheiden tut weh. Bargeldlos zum gechipten Kontosklaven!“ zählt zu seinen größten schriftstellerischen Erfolgen und ist im öffentlichen Handel erhältlich. Seit 2010 hält er Vorträge und Workshops zu Themen wie „Lösungen für Menschen zum Wohle aller“. Seine Schwerpunkte: Wirtschaft, Politik, Finanzen, Baubiologie, Medien und Friedensarbeit sowie Transhumanismus und Künstliche Intelligenz, Quantenphysik und Quantenheilung, Quantencomputer und Zeitphänomene.

Allein seit 2016 hielt er dutzende Interviews und Beiträge, unter anderem für:

  • Kla.TV
  • Quer-denken.TV
  • Bewusst.TV
  • Nuo Viso
  • Steinzeit.TV
  • Lebenskraft.TV usw.

zu den Themen: 

  • Frieden, 
  • Bargeldabschaffung, 
  • Mind Control und 
  • Drohnenkriege. 


Besonders liegt ihm die Friedensarbeit am Herzen, als Gegenpol zu den herrschenden Prinzipien „Teile und Herrsche“, sowie Sozialisierung von Verlusten und Privatisierung von Gewinnen. 2017 Initiator der internationalen Friedensbewegung „Der Friedensweg“. Finanzexperte und Wahrheitsforscher Erich Hambach geht heute auf Fragen ein zum Thema „Auslaufmodell Mensch? – Transhumanismus und Künstliche Intelligenz wollen uns ersetzen.“ Ivo Sasek: Bitte Erich Hambach. Herzlich willkommen, danke, dass du wieder bei uns bist! Erich Hambach: Hallo, grüß dich! Ivo Sasek: Ich übergeb dich deinem Gesprächsduo Bän und Katharina. Bitte! Erich Hambach: Ja, grüß euch zusammen! Hallo! Schön, wieder hier zu sein! Moderatorin, Moderator: „Hallo Herr Hambach, super!“ Moderator: „Ja, Herr Hambach, zuerst möchte ich eigentlich mit einem ganz herzlichen Dankeschön starten, dass Sie heute hier sind. Sie haben mir im Vorfeld gesagt, dass Sie heute Nacht eine etwas heftige Exkursion hatten. Und jetzt sind Sie mit dem Flixbus heute Nacht vom letzten Vortrag gestern Abend extra hierher gereist. Herzlichen Dank, dass Sie heute hier sind. (Applaus) Erich Hambach: Von Herzen gerne. Geschlafen habe ich nicht viel, aber ich bin voll drauf. Also schauen wir mal. Moderator: Ja, wir haben es gerade gehört, letztes Jahr auf der AZK war Ihr Thema „Bargeldabschaffung und Bürgerrechte“, dieses Mal haben wir ein bisschen ein anderes Thema: „Transhumanismus und Künstliche Intelligenz“. Im ersten Moment kann man da jetzt keinen Zusammenhang sehen. Wie kommen Sie zu diesem Thema? Erich Hambach: Ja, mir ist irgendwann klar geworden, dass alles irgendwie ein großer Kuchen ist. Und ich habe mich natürlich von meinem Werdegang her erst mal mit dem Thema Finanzen, Tiefer Staat, Wirtschaft, Politik und dergleichen sehr, sehr intensiv beschäftigt, durfte aber erkennen, dass beispielsweise gerade das Thema Kryptowährungen, Bargeldabschaffungen, dann überhaupt der tägliche Warenwirtschaftsverkehr – pro Tag rund um die Welt sind 30 Milliarden Dollar und die Finanzderivate sind 6.000 Milliarden Dollar – ich musste irgendwie erkennen, das hängt dann auch mit der Realität eben zusammen, und habe mich dann eben interdisziplinär mit vielen weiteren Themen entsprechend beschäftigt. Man hat es ja im Eingangstrailer kurz gesehen. Natürlich waren die Verbindungen zwischen Finanzsystem, Bargeld, Bargeldabschaffung, Kryptowährungen und alles, was da hinten dran steckt, der nächste logische Schritt; zudem eben Transhumanismus, Künstliche Intelligenz eng mit diesem Bereich verknüpft ist. Moderator: Okay. Vielen Dank. Damit wir jetzt erst mal die Begriffe klären. Weil ich denke, „Transhumanismus“, nicht jeder weiß, was man sich darunter verstehen kann. Können Sie kurz erläutern: Transhumanismus, was ist das? Künstliche Intelligenz, was ist das? Erich Hambach: Ja, natürlich, das ist vielleicht ein guter Grundstein. Also zunächst möchte ich beginnen mit der Künstlichen Intelligenz. Da muss man einfach unterscheiden zwischen dem Thema „schwache Künstliche Intelligenz“ und einer „starken KI oder Künstlichen Intelligenz“. Die schwache Intelligenz ist im Prinzip lange schon da. Vereinfacht ausgedrückt sind es Computerprogramme, Algorithmen, die im Prinzip dazu dienen, den Menschen die Arbeit oder das Dasein im Alltag einfach zu erleichtern, sprich Rechenaufgaben zu übernehmen, automatisierte Prozesse, die vielleicht für uns auch ein bisschen monoton oder langweilig erscheinen, da kann es durchaus helfen. Also es gibt schon eine Ecke, wo es auch viele Vorteile gibt, wie eben KI den Menschen auch dienen kann. Und letzten Endes sind das alles Programmbefehle, bestehend aus diesen Bits, das ist eine Null oder eine Eins in irgendeiner Reihenfolge. Daraus ergibt sich einfach ein Programm. Dann gibt es Rechenfunktionen und durchaus Geräte, die damit produziert werden, die damit arbeiten ‒ in der Lagerlogistik. Ist vielleicht schon ganz sinnvoll manchmal, die Technologie dort auch einzusetzen, bevor wir Menschen uns da manchmal unnötig abrackern. 
In der schwachen Künstlichen Intelligenz, wie gesagt, das ist ein Bereich aus dem Alltag. Die starke KI, die ist einfach quasi eine Methode, möchte ich fast sagen, in der Anwendung, das Verhalten von uns Menschen zu imitieren. Es ist mir ganz wichtig hier, eingangs nochmal festzuhalten, dass eine Künstliche Intelligenz keine echte Empathie hat, keine Gefühle, keine Emotionen, dass es sozusagen, wenn ich in Bildern sprechen möchte, rein Ratio ist. Und man kann vielleicht menschliches Verhalten imitieren, und je besser man dort wird ... also man trainiert ja Künstliche Intelligenz ‒ eben mit Hochladen von Bildern. Es gibt z.B. von dem Unternehmen Mikrosoft ein System, da kannst du Bilder hochladen und dieses sagt dann eben, was darauf zu erkennen ist. Also, lädst du ein Hochhaus auf dem Foto hoch, dann sagt die KI eben, wenn du's richtig errätst: „Hochhaus“. Bei manchen stark pigmentierten Menschen kommt aber momentan immer noch die Antwort „Gorilla“. Also, man muss da noch mehr Information hineingeben, denn man trainiert eben diese KI und so wird sie mit der Zeit immer besser. Man hat da im Prinzip keine Moral, keine Ethik, das ist reine Effizienz, zu hundert Prozent. Da stört im Prinzip der Mensch dann eigentlich schon, und das ist so eben diese andere Ecke, die mir nicht so positiv erscheint. Also, man muss da unterscheiden, schwache KI oder starke KI. Und es ist dann nicht alles schlecht in dieser Ecke und auch die Vorrednerin, Frau Kern ‒ also wirklich großartig, was Sie uns alles mitgeteilt haben ‒ Sie haben mir da eine Menge Brücken auch gebaut zu meinen Inhalten. Gerade die KI, das hängt eben alles auch zusammen. Da möchte ich jetzt nicht nochmal ganz tief reingehen und von daher nochmal das zweite Thema: „Transhumanismus“. Was ist das eigentlich? Und das Logo dieser transhumanistischen Bewegung, das ist ein Buchstabe „H“, wie Heinrich und ein Pluszeichen. Also „H“ für humanity, für die Menschheit, für die Menschen und „Plus“ eben, der Menschheit etwas hinzuzufügen (H+). Und man muss einfach mal dort definieren, der Mensch, was ist das eigentlich und wo beginnt dann dieser Transhumanismus? Wenn man die Linie ganz genau ziehen möchte ‒ man sieht's hier im Hintergrund eben auch stehen ‒ es gibt ja keinen Menschen, der jetzt von Natur aus mit einem Tattoo geboren wird oder mit einem Piercing auf die Welt kommt; also insofern beginnt eigentlich dort, wenn man's streng definiert, bereits das Hinzufügen von etwas nicht Menschlichem. Insofern beginnt dort die Grenze zum Transhumanismus. Es ist natürlich nichts Verkehrtes aus meiner Sicht, dass Naturvölker früher sich auch mit Farben Runen aufgebracht haben, um bestimmte Rituale im positiven Sinne eben auch zu verstärken. Aber tätowieren ist ja was anderes. Zum einen holt man sich Schwermetalle in den Körper, das ist vielleicht auch nicht so gesund für die eigene Körperphysiologie und dann geht's eben weiter über die Implantate, über die vorgeburtliche Diagnostik, um dann zu entscheiden, ist das jetzt lebenswert oder nicht. Also, da wird's dann auch schon langsam eben schräg. Es gibt die ganzen die Schönheit optimierenden chirurgischen Eingriffe. Also, das sind im Prinzip alles Dinge, die man durchaus in diesem Transhumanismus eigentlich schon wiederfindet und es geht dann natürlich weiter, Schritt für Schritt. Letzten Endes ist es eigentlich fast so etwas wie eine ganz krasse Religion mit einem irren Dogma. Das möchte ich jetzt auch einmal ganz kurz beschreiben. Also die transhumanistische Bewegung ist eben auch daran zu erkennen, dass die einfach das Bewusstsein oder diesen Glauben hat: Unverschämtheit vom menschlichen Körper, der stirbt ja irgendwann ‒ also, was erlaubt sich unser Körper, einfach irgendwann zu sterben? Also, der altert, der wird krank, der funktioniert nicht optimal, der verliert die Sehkraft, also nach dem Motto mit Trapattoni, der hat ja mal diesen Spruch im Fußball geprägt: Also was erlaube sich der Körper, irgendwann einfach die Funktion einzustellen. Und das ist eine rein technokratische Philosophie, ein rein materialistisches Weltbild, in dem man einfach davon ausgeht, der menschliche Körper ist nicht vollkommen, den müssen wir einfach verbessern. Egal um welchen Preis und das ist dann quasi der Weg zum Cyborg, zum Maschine-Mensch-Wesen. Also 99 % der Menschheit sind ja ohnehin schon mit dem Smartphone ... – das ist halt jetzt noch außerhalb des Körpers – aber im Grunde ist es ein technischer Teil, der bei Vielen ja zum Teil auch schon im Körper ist. Man bringt also jetzt demnächst ein Handy auf den Markt, das man dann, wenn es klingelt – das ist im Zahn konstruiert – hört man's dann im Ohr, man kann's mit der Zunge abheben und man hat dann die tollen digitalen Impulse und Frequenzen dann immer im Kopf, unmittelbar in der Nähe der lebensbefördernden Organe, der Zirbeldrüse und anderen Drüsen, die wir eben haben. Also, das wissen wir ja aus dem vorherigen Referat, das wird eben nicht gut gehen, wenn man diese Technik so weit in den Menschen hineinbringt. Aber das war jetzt eben auch nur ein Beispiel. Und natürlich kann man dort verstehen, dass es einen Wunsch gibt, Krankheiten zu heilen oder vielleicht gar nicht erst entstehen zu lassen. Da kann es schon auch mal helfen, aber es ist eben ein sehr dogmatisches Weltbild. Dazu kommt eben, dass auch dieser Glaubenssatz vorherrscht, das Bewusstsein entsteht aus der Materie, sprich aus unserem Gehirn. Und das sehe ich persönlich genau andersherum, also um 180 Grad anders. Alle großen Forscher und historischen Persönlichkeiten, die in diese Richtung gearbeitet und geforscht haben, haben am Ende ihres Lebens immer festgestellt und quasi zugegeben: Wir müssen annehmen, dass hinter jeder Materie, hinter allen physischen Dingen ein bewusster, intelligenter, liebender Geist, ein Bewusstsein eben steht. Also, es ist genau andersherum. Bewusstsein erschafft und beeinflusst Materie und das Dogma eben in dieser Bewegung ist komplett anders und das ist also einfach eine unfassbare Bewegung. Eigene Universitäten, zig Labors, viele geheime Projekte, „Black Op“ im Militärbereich – da kommen wir ja vielleicht auch noch dazu. Also das ist so im Prinzip das Bild zum Thema Transhumanismus. Auch KI spielt dort natürlich eine ganz, ganz große Rolle. Deshalb hab ich es im Titel ja auch miteinander verbunden. Aber neben dem reinen Verbessern unseres Körpers durch Technik, durch Gentechnik ... ‒ also da wird dann mit der Genschere hemmungslos herumgeschnippelt, es werden Chips implantiert, das ist ja auch so eine Forderung aus dem „Silicon Valley“: Wir finanzieren euch locker das bedingungslose Grundeinkommen, aber dafür brauchen wir eure Daten und dafür muss eben der Chip in das Gehirn, damit wir die Daten auch abgreifen können. Ray Kurzweil – das ist der Entwicklungschef von Google – hat vor Längerem schon gesagt, wir werden in absehbarer Zeit Mikrocomputer im Körper haben. Die sind so klein, dass sie in der Blutbahn sind und auch durch die Gehirnblutschranke eben gehen. Vielleicht ist der Zeitpunkt 2021. Da deuten auch ein paar andere Fakten eben noch darauf hin und dann sind wir immer mit dem Internet verbunden und dafür schenkt man uns quasi das bedingungslose Grundeinkommen, das ich auch nicht nur für negativ halte. Aber das Wort „bedingungslos“ stört mich schon etwas daran. Also in diese Richtung geht es stark. Und der letzte Punkt ‒ um die Erläuterung auch eingangs abzuschließen – die Hardcore-Transformalisten, die sagen eben, da ist noch lange nicht Schluss. Sondern es ist eben das Ziel des „mind uploads“ ‒ also sich selbst, quasi das Bewusstsein ins digitale Nirwana hochzuladen und dort Sicherungskopien von sich selber eben zu erschaffen. Und wenn man das zum Beispiel tut, dann kann man auch mit diesem digitalen Bewusstsein gegenseitig die Körper tauschen bei einem Paar und sich mal aus der anderen Perspektive erleben. Man hat da auch diese Philosophie des „hellen Szenarios“. Alle Wesen, egal ob Mensch, Mensch-Maschinenwesen oder auch Chimären und was es sonst noch alles gibt, und die Cyborgs, die leben dann in einer friedlichen Koexistenz. Dann gibt es keine Krankheiten mehr, keine Kriege mehr und alles ist gut – also das ist so dieser „feuchte“ Traum muss man fast sagen von den Führern und Vordenkern in dieser transhumanistischen Bewegung. Und die große Gefahr ist natürlich, wenn man diesem materialistischen Weltbild anhängt, und da geht wirklich enorm viel Geld hinein, ja dann ist es vielleicht ein digitales Seelengefängnis, wenn wir unseren Geist dort hochladen und digitalisieren. Also für mich einfach eine sehr, sehr bedenkliche Entwicklung. Moderator: Es bebeutet wirklich, mein Bewusstsein, mein – alles was mich ausmacht – wird auf einen PC hochgeladen, jetzt mal ganz simpel ausgedrückt. Erich Hambach: Ja, genau. Es gibt ja drei Filme aus Hollywood. Einer wurde ja heute schon zitiert: „In Time“. Der nächste ist „Ex Machina“ zum Beispiel. Dort wird eben in einem geheimen Labor künstliche Intelligenz erforscht, das gibt dann Gehirnsubstrate und dort wird es dann hochgeladen. Also es wird entsprechend nachgebaut. Der menschliche Körper wird nachgebaut, digitalisiert. Und der dritte Film ist eigentlich so diese, diese Bibel, hätte ich jetzt fast gesagt, der Transhumanisten. Das ist der Film mit Johnny Depp „Transcendence“ mit dem Untertitel: „Was ist, wenn eine neue Intelligenz geboren wurde?“ Und es ist einfach die Erklärung in diesem Film: Was ist Transhumanismus und was ist Künstliche Intelligenz? Moderatorin: Spannend, was da alles schon mit drunter zählt unter diesen Begriff „Trans...“ Erich Hambach: „...humanismus“ 
Moderatorin: „...humanismus.“ Dankeschön, genau. Wir würden nochmals kurz vor allen Dingen auf die Künstliche Intelligenz eingehen. Sie haben ja schon zum Teil angesprochen, was heute alles schon möglich ist. Also zum Beispiel ‒ wenn ich das richtig verstanden habe – auch Word, was bestimmt jeder von uns schon benutzt hat, dass dann die Rechtschreibprüfung übernimmt, wenn ich Rechtschreibfehler integriert habe. Was ist noch alles heute schon möglich? Erich Hambach: Richtig. Also wenn wir einfach mal gucken, was es heute schon alles gibt, ganz banale Dinge im Alltag: Man kennt ja heute diese E-Book-Reader, mit denen man dann digital Bücher lesen kann. Da musst du dir eine bestimmte Software installieren, damit man einfach diese E-Books in ein lesbares PDF umwandeln kann und dann wird eben über die, sagen wir mal digitale Datenspur, als erstes mal über uns alle dann gespeichert, wer welches Buch liest, welche Passagen eben dann markiert werden; und deshalb habe ich auch mein Bargeldbuch nur physisch und nicht digital. Wenn das jemand lesen würde und sich dort die beiden Kapitel „Smarte Diktatur“ dann markiert, ein paar Passagen, oder gerade das, was ich da über die Geschichte des Finanzsystems zum Besten gebe, dann ist er ja sofort ein Rechtsfall oder ein Verschwörungstheoretiker. Wir haben im Übrigen die digitale Bürgerakte längst. Es wurde ja im Staat Utah diese große Server-Farm gebaut. Ich bin da vor zwei Jahren auch selber auf dem Weg nach Salt Lake City vorbei gefahren wegen Recherchearbeiten für mein Buch und das ist wirklich unfassbar wie groß, wie komplex das ist. Es ist eine enorme Energie, die dort verbraucht wird. Und in Deutschland ist es beispielsweise so: Wir haben ja vor einigen Jahren diese persönliche Steuer-ID bekommen, die man lebenslang jetzt eben auch hat. Und unter dieser Nummer, dieser Steuer-ID, wird in Deutschland über jeden Bürger – egal ob Baby oder Greis – eine digitale Bürgerakte geführt, ständig aktualisiert mit Bewegungsprofilen, und eine Grundlage, um all diese Dinge miteinander zu verknüpfen, zu analysieren, auszuwerten ‒ das wissen wir auch von Snowden und Co. ‒ ist eben KI. Das ist jetzt eine der Anwendungen. Da hat man Platz für 15 Millionen Datensätze in jeder Bürgerakte. Zur Zeit sind es 1.500 bis 2.000 Datensätze, die über uns alle da so gespeichert sind. Dann haben wir auch das Internet der Dinge. Auch das ist jetzt nicht immer nur verkehrt, aber ich möchte eben nicht, dass eine Maschine für mich entscheidet, wann ich eine Milch kaufe oder nicht kaufe und das wird auch den Energiebedarf zum Thema Energiewende noch massiv steigern. Wir haben heute etwa 5 Milliarden vernetzte Geräte, also Kühlschrank, smarte Geräte usw. In zwei Jahren wird sich das verzehnfachen auf 50 Milliarden Geräte. Also wir werden die Datenmengen ... also das wird sich im Quadrat hoch 10 entwickeln und dadurch wird der Energiebedarf enorm eben auch steigen. Wir haben im Prinzip ... hier muss ich mal das Buch von Prof. Norbert Häring auch erwähnen, das ist ziemlich aktuell: „Smartes Geld“. Und dort beschreibt er eben auch sehr stark, wie das eben dann zusammenhängt mit der Gesichtserkennungssoftware. Wer läuft wo vorbei? Hat er ein Handy irgendwo eingesteckt? Was ja auch eine entsprechende Seriennummer hat – eine IP-Adresse. Das ist alles dann in Richtung Datensammeln – die Datenkracke – und NSA gibt ja zu: Alles was elektronisch irgendwie passiert, wird entsprechend gespeichert und dann eben auch ausgewertet. Also da gibt es so viele Anwendungen im Alltag, die heute schon da sind. Deshalb ein kleiner Seitenschlenker: Wenn wir uns das Bargeld jetzt auch noch nehmen lassen, dann ist es vielleicht mit der persönlichen Freiheit, im Konsum zumindest, dann völlig vorbei. Das sollten wir also nicht unbedingt akzeptieren und einen anderen Weg einschlagen. Und jetzt kommt eine ganz krasse aktuelle Entwicklung: Wir haben dann das sogenannte smarte Kreditsystem. Das ist in China, kann man sagen, quasi da. Das wird für die chinesische Regierung von den beiden größten Internetkonzernen dort von Tencent und von Alibaba im Moment aufgebaut und eben verwaltet. Und in China hängt eben der Kreditzins, den ein Verbraucher für sein Darlehen bezahlt, dann von seinem sozialen Wohlverhalten ab. Also triffst du dich mit Nichtparteimitgliedern in China und trinkst du vielleicht auch zu viel Alkohol oder mit wem triffst du dich sonst noch in der Freizeit? Wer hat schon mal im Internet über die Hanfpflanze recherchiert? Also dann sinkt einfach dein „Scoring-System“ (dient in der Medizin der Klassifizierung von Krankheitsbildern ...) und deine Zinsen bei der Bank steigen und dieses soziale Kreditsystem will man eben in der westlich orientierten Wertegesellschaft weltweit einführen. Da sind natürlich Basis: die ganzen Softwareprogramme, die ganzen Smarten Devices (Geräte) und eben dann hier ganz stark die Künstliche Intelligenz. Wobei wir dort überwiegend noch von der schwachen Künstlichen Intelligenz eben reden. Im Bereich der starken KI: Die Anwendungen, die wir da haben, das sind also bereits schon autonome Waffensysteme. Wobei, bei der Fehlerquote, mit der die unterwegs sind ‒ also, brauchen wir überhaupt Waffen auf der Welt? Und wenn schon, keine smarten Waffen mit künstlicher Intelligenz. Haben ja auch schon viele gefordert, so was zu verbieten. Da kommen wir noch zu. Also, ich könnte jetzt bis morgen früh erzählen, aber das wird mir, glaub ich, nicht genehmigt, was es an Anwendungen im Bereich der KI und dieser Technologie eben alles schon gibt. Moderator: Und das ist jetzt nur das, wo wir jetzt aktuell bereits auf dem Stand sind der Technik. Habe ich Sie richtig verstanden? Erich Hambach: Ja, also da gibt's jetzt noch so 'ne Schwelle, die grade im Anrollen ist. Ich möchte hier das Stichwort Quantencomputer, Mandela-Effekt, Zeitlinien, Manipulation von Zeit, eben auch ganz kurz erwähnen, weil, das passt jetzt im Kontext ganz gut. Quantencomputer sind Computer, die gibt es etwa verfügbar seit 2008. Und seit 2008 beobachten wir verstärkt weltweit das Auftreten des sogenannten Mandela-Effektes. Der Mandela-Effekt ist benannt nach Nelson Mandela. Warum? Die Meisten von uns werden sich erinnern, der ist irgendwann aus dem Gefängnis entlassen worden, wurde südafrikanischer Staatspräsident, der erste schwarze, und ist dann eben irgendwann vor ein paar Jahren an einer Lungenentzündung gestorben. Und da gab's eben 2008 in USA eine größere Party mit vielen Prominenten, Forschern, Wissenschaftlern, usw. Auch viele Schöne und Reiche waren da eben auch vor Ort. Und da kam plötzlich 'ne Riesendiskussion auf: „Nee, nee, stimmt nicht, Mandela ist ja schon in den 80-iger Jahren im Gefängnis gestorben.“ Und da ging's natürlich los: „Ja, wie, also komisch. Kann ja nicht sein.“ „Also doch, schau her, hier gibt's ein Buch über ihn, Nelson eben, ’80 im Gefängnis gestorben, leider kam er nicht mehr frei.“ Also sogar mit einem Grab, das man finden konnte. Also eine in sich völlig schlüssige Zeitlinie und die andere Mehrheit in dem Fall hat sich aber erinnert, der wurde Präsident. So erinnere ich mich eben auch. Und woher kommt das? Jetzt muss man wissen, dass, beginnend mit diesem Phänomen, also wenn's zwei Realitäten gibt, was durchaus sein kann, kamen eben die sogenannten Quantencomputer auf den Markt, die eben auch künstliche Intelligenz natürlich in sich tragen. Und der Unterschied zu normalen Computern ist der: Bei einem normalen Computer ist das Bit eine 0 oder eine 1, eine gewisse Reihenfolge, und aus dem ergibt sich dann der Programmcode und so funktionieren die Computer, vereinfacht formuliert. Beim Quantencomputer gibt's dann nicht ein normales Bit, sondern ein so genanntes Qubit, also Quanten-Bit. Und ein Quanten-Bit kann sowohl eine 0 sein, kann gleichzeitig eine 1 sein und kann von der Position überall gleichzeitig sein. Und das hat dann zur Folge, dass die Rechenleistung im Vergleich zu unseren anderen herkömmlichen besten Computern um so viel schneller ist, das ist für uns Menschen quasi schon unvorstellbar. Also wo die besten Regierungscomputer vor 20 Jahren, vor 15 Jahren noch Jahre zur Berechnung gebraucht haben, machen das die heute, die Quantencomputer, binnen von Minuten mittlerweile. Und jetzt muss man wissen, dass die Firma, die diese Quantencomputer herstellt, auf den Markt bringt, die heißt D-Wave, sitzt also eben auf dem amerikanischen Kontinent. Und an der sind so Personen, so Menschenfreunde beteiligt wie z.B. Jeff Bezos und andere Größen aus der Szene, hätte ich jetzt fast gesagt. Und die halten sich da sehr bedeckt zu dieser Beteiligung. Wenn man sich das Management Board anschaut von der Firma D-Wave: Ex-Politik, Ex-Militär, Ex-Geheimdienst, Wissenschaftler von höchstem Rang, Goldman Sachs ist natürlich wieder dabei, also all diese Community füllt sich in Führungsetagen von der Firma D-Wave, die sich eben mit dieser Technologie beschäftigen. Und jetzt wird's völlig abgefahren vielleicht für viele hier im Publikum: Der Technologievorstand der Firma D-Wave hatte 2013 mit Hilfe von Quantencomputern drei Vorhersagen gemacht. Und die Erste, die er gemacht hat, war, dass man im Dezember 2017 in rund 40 Lichtjahren Entfernung den Planet X entdecken wird. Was hat man also im Dezember 2017 entdeckt in einer Entfernung von 39,99 Lichtjahren? Den Planet „Nibiru“ oder „Planet X“, wie ihn auch viele bezeichnen. Das hat er 2013, vier Jahre vorher, mit Hilfe der Quantencomputer vorhergesagt. So, und wenn also diese erste Vorhersage so genau eingetroffen ist, dann sollten wir uns zumindest mit Nummer zwei und drei beschäftigen. Und jetzt wird's im Prinzip wirklich gruselig. Wobei, zuerst wird's erstmal nur interessant. Er hat dann vorhergesagt, 2021 wird man mit Hilfe von Quantencomputern beweisen, dass es parallele Universen gibt. Und zwar ziemlich viele. Also es ist nicht mehr so lange hin, das werden wir vielleicht alle hoffentlich noch erleben. Ich bin gespannt, was sich da tut. Und es wird dann die dritte Vorhersage ... 2028 wird KI den Planten Erde übernehmen. Also die Maschinen und die Künstliche Intelligenz werden den Planeten übernehmen. Also ich würde mal sagen, auf meiner Zeitlinie, in der Realität, die ich kreiere ‒ wir wissen ja, dass wir Schöpferwesen sind ‒ haben ja bereits Forscher an Universitäten, Michael Persinger und Co. mittlerweile bewiesen − können wir auch eine andere Realität kreieren. Wir müssen das so nicht zulassen. Aber die Gefahr droht auf jeden Fall und dann sagt dieser Dr. Geordie Rose noch folgende zwei Sätze, dann bin ich mit dem Thema auch durch, also der Technologievorstand der Firma D-Wave, der die herstellt und verkauft, der Technologievorstand sagt wörtlich: „Wir haben keine Ahnung, wie die Dinger funktionieren. Wir lernen eben; während wir mit diesen Computern arbeiten, lernen wir, wie die funktionieren.“ Und die zweite Aussage war ‒ also kann man auf Youtube und überall finden, verifizierbar ‒ die zweite Aussage war, dass Quantencomputer in etwa so Ehrfurcht einflößend sind wie der Altar eines Aliengottes. Also, das sind so die Sprüche, die hier einer der Köpfe dieser Firma von sich gibt. Und man ist eben soweit mit den Quantencomputern, dass sich die mittlerweile im virtuellen Raum selbst reproduzieren, virtuell, also die Rechenleistung steigt exorbitant und seit es die Quantencomputer gibt, tritt dieser Mandela-Effekt auf, mit Veränderung von Zeitlinien, mit Veränderung von der physischen Vergangenheit auf unserer 3-D-Realität. Also, wie gesagt, Peter Herrmann, man hat es ja kurz gesehen, bringt im Frühjahr ein Buch raus „Der Mandela-Effekt“, der da ganz tief hineingeht, höchst seriös belegt. Und da ist mir nicht ganz wohl bei dieser Entwicklung. Und drum möchte ich eben die Menschen vor allen Dingen über das Thema Transhumanismus, KI, Quantencomputer und die verbundene Thematik eben auch aufklären. (Applaus) Moderatorin: Da fragt man sich gerade ‒ was sie jetzt schon gesagt haben ‒ was dann vorhergesagt wird von den Computern: Warum wird so etwas überhaupt entwickelt? Sind die Entwickler so naiv, dass sie da keine Angst davor haben? Oder welche Gedanken gehen da durch den Kopf? Erich Hambach: Ja, ich kann noch nicht Gedanken lesen, darum weiß ich nicht, was denen durch den Kopf geht. Aber das, was ich wahrnehme, was ich so mitkriege durch Gespräche, durch meine Recherchen, ist eben so: Das passiert nicht alles in schlechter Absicht. Es gibt durchaus den Ansatz, eben Krankheiten zu heilen, zu verbessern. Da ist jetzt erst mal auch nichts Verwerfliches dran. Aber viele kommen eben aus diesem rein materialistischen Weltbild von denjenigen, die diese Entwicklung eben treiben. Die glauben nicht an eine Seele; wir sind also nur ein Biocomputer. Wenn der Schalter auf AUS geht, dann sind wir eben tot; und dann war es das. Die haben eben, sagen wir mal, nicht diesen Ansatz der sogenannten menschenfreundlichen Spiritualität und denken da eben auch nicht weiter. Und deshalb sind die völlig fasziniert und besessen von dieser Idee: „Wir müssen den menschlichen Körper verbessern, weil irgendwann stirbt er ja.“ Und da geben sie eben die ganze Vision, die ganze Energie dort hinein und denken da eben nicht wirklich weiter. Also, es gibt natürlich schon auch welche, die warnen vor diesem Thema KI. Also zwei bekannte KI-Kritiker, ich glaube, ich habe auch noch ein Slide (PowerPoint Folie) vorbereitet, das ist eben Stephen Hawking und Elon Musk, der heute ja auch schon zitiert wurde. Stephen Hawking hat sehr, sehr stark davor gewarnt; hat unter anderem gesagt, in intelligente, autonome Waffensysteme dürfen wir es auf keinen Fall einbauen die KI. Wir dürfen auch eine starke KI nicht mit dem Internet verbinden, weil sonst ist das Auslöschen der Menschheit vielleicht nur eine Frage von Minuten, Monaten oder ein paar Wochen. Dann, Elon Musk hat auch eine zeitlang vor KI gewarnt; aber er ist immer schon ein Verfechter der transhumanistischen Bewegung gewesen. Also, ich hatte gedacht, das könnte doch einer sein, der will noch irgendwo etwas Gutes bewegen, auch wenn die ganze Technologie mit seinen Satelliten und 5G und was der alles treibt, nicht menschenfreundlich ist, das macht uns alle gesund (?). Aber er hat vor sechs Wochen ein Interview gegeben auf Englisch und hat gesagt: – also völlig deprimierte Körpersprache – „Okay, ich habe euch gewarnt ein paar Jahre. Ihr habt es nicht geschnallt da draußen in der Welt. Jetzt ist das Rennen durch, also KI ist jetzt soweit, wir werden das nicht mehr beherrschen können. Wir müssen uns jetzt wirklich mit KI engagieren und das quasi in unserem Körper implementieren, Implantate, künstliche Intelligenz. Wir können uns jetzt nur noch arrangieren, ansonsten wird die Menschheit ziemlich schnell vom Planeten verschwinden, dann wird es unsere Spezies nicht mehr geben.“ Also so in diesem Kontext hat er vor 6, 7 Wochen ein Interview herausgehauen. Also, das hat mich schon ziemlich erschreckt. Aber ihn jetzt für mich auch, sozusagen als Treiber dieser Entwicklung entlarvt, weil, ich kann ja nicht jahrelang davor warnen und dann quasi aufgeben. Mit seinen Mitteln hätte er sicher was tun können, (mehr) als wie ab und zu ein paar Sprüche zu reißen, um uns hier auch vor diesen Entwicklungen einfach zu warnen. Also, da gibt es viele, die davor warnen, aber bisher haben die eben auch noch nicht so viel Gehör gefunden. Moderator: Was jetzt auch vielleicht viele von uns hier interessiert: Was hat das Ganze auch für Auswirkungen auf mein persönliches Leben, diese ganze Entwicklung? Erich Hambach: Ja, wie ich vorher schon ganz kurz erwähnt hatte, ist es wirklich mit der persönlichen Freiheit in Bälde dann vorbei. Gesichtserkennungssoftware. Es gibt dann wieder das ein oder andere komische Ereignis, das ja auch Herr Wisnewski in seinen Büchern immer so treffend beschreibt und hervorragend analysiert. Und kaum passiert so ein komisches Ereignis – Stichwort Nizza – oder eben etwas anderes, dann haben die Politiker am nächsten Tag nichts Besseres zu tun, als in den Nachrichten eben über mehr Sicherheit, mehr Überwachung, mehr Software, mehr Daten (zu sprechen). Unsere Kanzlerin, oder Noch-Kanzlerin Angela Merkel, hat ja schon vor etlichen Jahren gesagt, beim Datenschutz wird man eher an die wirtschaftliche Verwertbarkeit denken als an den Datenschutz. Also, da wusste man eigentlich schon, wo der Hammer hängt. Die ehemalige EU-Kommissarin, die bei der Kommission zuständig war für die Regulation der sogenannten Chipindustrie im Bereich der RFID, hat gesagt: Die Regulierung sollte man besser der Industrie überlassen, weil, die haben mehr Ahnung davon als wir. Aber es ist eh klar, dass die Lobbyisten und die Industrie die Gesetze schreiben. Und im Prinzip, wie wie Seehofer sagt: Die, die gewählt sind, haben nichts zu entscheiden. Und es ist ja einfach im Alltag schon eine Menge da. Und wenn wir da jetzt eben nicht endlich in die Puschen kommen, wenn wir nicht endlich aufstehen, wenn wir nicht endlich aufwachen und im Sinne von zum Wohle aller jetzt mal endlich irgendetwas tun – fast schon egal was, Hauptsache wir tun etwas Positives – also, dann ist das Rennen vielleicht jetzt wirklich irgendwann verloren. Dann kommt die Technologie dazu, die wir heute schon gehört haben, 5G und Co. Dann werden wir es auch mit eigenen Kräften schwieriger haben etwas zu tun. Also, wir müssen aufklären, wir müssen Entscheidungen treffen. Aber wir müssen eben auch etwas tun, wir müssen in die Handlung kommen. Ja, und wenn es eine Gemeinschaft schaffen kann, dann seid es ihr! Weil, ihr seid doch eine Gemeinschaft, oder? (Applaus) Moderatorin: Bleiben wir noch mal bei den Finanzen und Geld stehen! Da hatten Sie ja schon einiges angesprochen. Was ist da heute schon möglich? Wie weit soll sich das denn weiter entwickeln beim Thema Finanzen und Künstliche Intelligenz? Erich Hambach: Gute Frage! Da kommen wir einfach ganz direkt vielleicht zum Thema Bitcoin und Co., Kryptowährungen, Blockchain-Technologie. Die hat sicher gute Ansätze, diese Technologie. Aber es ist eben z.B. bei einer öffentlichen Blockchain überhaupt nichts anonym. Edward Snowden hat's ja offengelegt. Die NSA ist in der Lage, alle Protokolle zu lesen und über den ganzen Mining-Computern und die angeblich anonymen Netzwerke werden eben Quantencomputer mit KI ... – die sind ja schon darüber gelegt – man kann also alles dort quasi mitlesen bei einer privaten Blockchain. Meinetwegen, wenn eine Bank eine eigene Währung rausbringt, mag das noch anders sein, aber im Prinzip werden wir da auch ziemlich veräppelt. Man kann natürlich ‒ wenn man Geld investieren und spekulieren möchte ‒ kann man das schon tun, ich warne dort eher davor. Ich hatte das ja schon im Frühjahr diesen Jahres in der Zeitschrift „Raum & Zeit“ in einem sehr kritischen Artikel veröffentlicht, und da muss man einfach bewusst überlegen, was passiert da wirklich? Und das meiste, was in dem Bereich passiert, ist ohnehin Betrug. Also 80 % aller Projekte im Bereich „Kryptowährungen“ sind auf Betrug oder Schneeballsysteme ausgelegt, da kommt die menschliche Gier eben auch noch entsprechend hinzu. Und eine Kryptowährung, die beispielsweise an Bedeutung gewinnt wie „Bitcoin“, wird dann sofort ein Waren-Termin-Kontakt, Future-Optionen an den Waren-Termin-Börsen eingeführt, dann gibt es eben keine freien Kurse mehr, dann gibt's eben auch entsprechend wieder die Kursmanipulationen mit Computerverkäufen, Leerverkäufen, dann wird wieder der nächste Crash ausgelöst. Das wird aber nicht zufällig passieren. Das macht man ja immer ganz bewusst. Also freie Märkte, freie Börsen und dergleichen, gibt es eben nicht, und das ist mit den bisherigen Computertechnologien ja schon schlimm genug, aber eben mit Quantencomputern und KI wird's uns eigentlich dann noch die letzten Cent quasi kosten. Also keine ganz schönen Entwicklungen in dem Bereich. Und deshalb möchte ich mich auch da ein bisschen, ja, kritisch äußern zum Thema: „Kryptowährungen“. Moderator: Jetzt kann man sich auch bei diesem ganzen Thema, mit der Künstlichen Intelligenz vor allem, oder auch diesem Transhumanismus-Gedanken, sehr viele Querverbindungen erstellen zum Thema vielleicht Militär, zum Thema Bildung oder RFID, 5G, zu den ganzen Technologien. Was sehen Sie da für Verbindungen, die alle damit zusammenhängen mit diesen Intelligenzen? Erich Hambach: Ja da gibt es eine ganze Menge, und auch da sind nicht alle Verbindungen wirklich schön. Wir müssen uns mal vor Augen halten, das hat ja auch der Herr Engdahl schon recherchiert und auch viele andere Professoren und Wissenschaftler in den USA. Also die amerikanische Nation, die USA, sind etwa mit 20 Billionen Dollar verschuldet und genauso viel, nämlich auch 20 Billionen Dollar, sind in den letzten Jahren in sogenannte „Black Ops“ gegangen. Die sind einfach verschwunden. Also die wissen nicht wo 20 Billionen Dollar sind! Die sind einfach futsch. Also die sind jetzt aber nicht verloren, keine Angst, sondern die sind eben auch in gewisse Dinge hineingeflossen und wir müssen leider auch anerkennen, dass die Technologie, die uns heute als Menschheit ‒ quasi moderne Flachbildfernseher oder das Smartphone ‒ als Neuheit präsentiert wird, ist oftmals im militärischen Bereich ja schon einige Jahrzehnte im Einsatz, und es ist zu befürchten, dass man dort im Militär mit dem Bereich KI und dergleichen schon wirklich sehr, sehr weit ist. Von anderen Themen wie geheime Weltraumprogramme und die ganzen Ruinen auf dem Mars möchte ich heute jetzt nicht beginnen, aber es hängt halt alles zusammen. Es ist ja nicht so: Ich hab hier ein Problem identifiziert, das ist jetzt meinetwegen die KI oder 5G, wenn wir das lösen, ist alles gut. Wir müssen quasi den ganzen Kuchen betrachten. Und wir werden halt quasi durch das Lügenministerium, das jetzt vielleicht auch noch geschaffen wird ... ‒ der Herr Salvini hat's ja neulich im Europäischen Parlament seinen Kollegen da um die Ohren gehauen, dass man jetzt ein Propagandaministerium eben noch erschaffen will und eine Art Gedankenpolizei; also ich finde, das ist ein sehr mutiger Mann, dass der das einfach mal öffentlich ausspricht, damit vielleicht noch mehr aufwachen. Also das ist eigentlich ziemlich krass, wie weit man dort ist, und deshalb gibt's ja auch diesen Medienkrieg, diese ganze Schlacht, die ganze Diffamierung. Ich meine, nachdem ich im November hier war auf der 14. AZK, hatte ich dann Ostern dieses Jahr ja eine große Vortragreise in der Schweiz vor, und dann hat in der Basler „SonntagsZeitung“ ein Schweizer Top-Journalist einen ziemlich komischen Artikel über Ivo Sasek und mich geschrieben, worauf mir dann die Vortragsreise abgesagt wurde. Der „Bayerischer Rundfunk“ hat letzte Woche wieder zwei einstündige Sendungen über mich und meine Friedensarbeit unter anderem gemacht und hat mich dann in einem Atemzug mit dem Anders Breivik, dem Massenmörder genannt. Also: „Wie gefährlich sind denn esoterische Spinner?“ ‒ so ungefähr. Also, es wird mit allen Methoden und Mitteln dort gearbeitet, aber ich kann euch eines Versprechen: Mich stoppt einfach keiner! (Applaus) Davon abgesehen, ich brauch euch, weil nur gemeinsam werden wir es schaffen! Moderatorin: Genau Moderator: Ja, super, vielen Dank. Und wenn ich jetzt dran denk, man hat uns jetzt schon über die Medien präsentiert, dass es jetzt schon künstliche Intelligenzen gibt, die schon menschenähnlich sind, Emotionen imitieren können und so was in die Richtung. Und wenn man davon ausgeht, dass es alles irgendwie... Die Militärs sind da ja schon 10 Jahre oder Jahrzehnte voraus. Erich Hambach: Ja natürlich. Also es ist so, es wird ja heute viel diskutiert und wird uns gezeigt, diese sogenannte „Sophia“ zum Beispiel. Ein Roboter mit KI, der hat jetzt vor kurzer Zeit in Saudi-Arabien die Staatsbürgerschaft bekommen. Und die ist also vor zwei Jahren, vor drei Jahren schon mal vorgestellt worden, da hatte die eine Perücke auf, und da sind die Menschen so geschockt gewesen, dass man sie fast verwechselt hat mit einem echten Menschen, dass man die seitdem wieder ohne Perücke auftreten lässt und mit einer relativ schlechten Hautoberfläche. Aber es ist eben so, wir kriegen da viele Informationen, dass eben schon zigtausende, wenn nicht hunderttausende wirklich rumlaufen. Dort wird's dann in Städten beobachtet: Da gibt's Menschen, die gehen Montag bis Freitag um 8:00 Uhr aus dem Haus, kommen um 18:00 Uhr wie ein Uhrwerk wieder nach Hause; und von 18:00 Uhr abends bis 8:00 Uhr morgens hörst du keine Toilettenspülung, (gibt es) keinen Essensdampf aus der Küche, also keine Gerüche, keine Waschmaschine, kein Fernseher läuft, kein gar nichts. Und das geht fünf Tage die Woche. Und da fragt man sich schon: „Was ist da los? Ist das ein Mensch? Ist das was anderes? Ist das vielleicht ein Cyborg?“ Wie auch immer. Das gilt's einfach zu prüfen. Man ist uns da schon viel, viel weiter voraus, als man uns eben immer wieder auch entsprechend, ja, präsentiert. Also „trau, schau, wem?“ ist auch hier wieder die Devise und ich finde es ganz, ganz wichtig, dass wir eben da nicht nur mit dem Kopf analysieren, sondern wir müssen wirklich auch in die Intuition, in den Herzverstand auch gehen. Wir haben da ja auch diesen Ratio, diesen Verstand, der ist immer wie so ein, wie so ein deutscher Schäferhund. Na, also wenn der irgendwie was entdeckt, der Hund, da drüben einen Krümel, zack, ist der drüben, frisst es und düst hier rum und macht die Halle verrückt ‒ wenn hier ein Hund frei laufen würde, der nicht erzogen ist. Und so ist auch unser Verstand und deshalb müssen wir jetzt unserem Verstand manchmal wie zum Schäferhund sagen: „Sitz!“ (Applaus) Also, ab und zu „sitz“ sagen, dann hat er auch da zu sitzen. Und dann haben wir ein bisschen Ruhe und können atmen, können spüren, Bauchgefühl, Herzintuition. Und das, in Verbindung mit unserem Verstand, dann sind wir gut aufgestellt, auch positive Dinge zu kreieren. Und das ‒ das ist die gute Nachricht des Tages ‒ kann keine KI! Das können die nicht. (Applaus) Moderatorin: Ja, auch gerade Deutschland ist ja eines der Länder, die sich da als Ziel gesetzt haben, zur Weltspitze zu gelangen mit KI. Da gab's jetzt am Donnerstag im Bundestag eine Abstimmung, wo sie besprochen haben, wie viele Milliarden letztendlich in die Künstliche Intelligenz investiert werden sollen. Können Sie uns da den aktuellen Stand erzählen? Erich Hambach: Ja, also da scheint die deutsche Regierung, wie in vielen anderen Themen, ein bisschen wieder von Panik eben auch getrieben zu sein. Denn man weiß natürlich, dass man den Anschluss im Bereich KI längst an die USA, und vor allen Dingen an China, verloren hat. Und jetzt versucht man eben mit ein bisschen Aktionismus der Bevölkerung wieder zu zeigen, da geben wir jetzt Geld aus, da entstehen neue Jobs usw. Und da berät man. Soviel ich weiß, hat man noch nichts Finales eben entschieden. Aber dafür, wo man die Menschen kondolieren kann, sprich für KI, gibt man immer gerne Geld aus. Im Bildungssystem oder gesundheitsfördernden Themen schaut's dann eben auch wieder ein bisschen anders aus. Also man ist dort jetzt dabei, und versucht ein bisschen aufzuholen. Aber ich denke, da stehen die Chancen eben ganz, ganz schlecht. Aber man muss diese Berührungspille natürlich der deutschen Bevölkerung geben. Weil eins ist auch ganz klar ‒ wir hatten über Auswirkungen ja schon gesprochen ‒ und es werden in den nächsten 15 Jahren durch KI 50 % aller Jobs einfach nicht mehr existieren. Also, das macht mich jetzt nicht so traurig, dass das erst mal auch vor allen Dingen Steuerberater betrifft, Anwälte betrifft. Das ist jetzt nicht so schlimm erst mal. Das blöde daran ist, dass den Job halt dann die KI macht. Es gibt von IBM ein System das heißt „Watson“. Da kannst Du deinen Rechtsfall eben eingeben. Dann kriegst ein Gutachten bis zur Prozessstrategie und kannst damit quasi vor Gericht gehen und brauchst theoretisch keinen Anwalt mehr. Und die müssen sich halt dann was anderes überlegen. Positive Auswirkungen sind vielleicht, dass der Arztberuf sich dahin gehend verändert. Vom Hausarzt ‒ der muss wieder nach hause zu den Menschen fahren, um halt zu verstehen, warum ist der eigentlich depressiv? Wenn er das Zuhause sieht, das Elend, dann versteht er den Patienten vielleicht auch ein bisschen besser. Also, es werden sich viele Berufe verändern. Aber, es wird die Hälfte der Jobs eben wegfallen. In China haben wir die Firma Foxconn. Das sind die, die die Geräte für Apple eben bauen. Die haben durch Roboter und KI schon 60.000 Jobs eben ersetzt. Dann HITACHI, ist auch ein japanischer Konzern. Die verschicken ja viel elektronische Ware rund um die Welt. Die haben also riesige Warenlager, so ähnlich wie Amazon, die quasi dann hier die Dinge packen und verschicken, ihr Warenlager auch umeinander (hin und her) transportieren. Und diese Lageristen dort, also die Menschen, die dort arbeiten, haben bereits eine KI als Vorgesetzten. Also kein Mensch. Sondern im Lager bei HITACHI ist KI der Boss. Also schon ziemlich krass, find ich. Moderator: Grad in dem Zusammenhang ‒ wir haben jetzt vorhin auch davon gehört, dass ja die Bevölkerung reduziert werden, dass es dorthin gehen kann. Sehen Sie da auch diese Verbindung? Wenn jetzt hier Menschen schon ersetzt werden durch Maschinen, wozu braucht man dann die Menschen noch? Oder, wo ist da der Weg? Erich Hambach: Ja, ja, absolut. Es gibt ja von Georgia Guidestones bis verschiedene Webseiten, wo man sogar genaue Zahlen nachlesen kann, um wie viele, in welchem Land eben die Bevölkerung möglichst reduziert werden soll bis zum Zeitpunkt X. Und die Sophia z. B., über die wir grad gesprochen haben, die gibt in Interviews eben dann so Statements ab wie: Sie will eben gerne zur Schule gehen, sie will einen Abschluss haben, sie will 'ne Firma gründen, sie will 'ne Familie haben. Sie will dieses, die will jenes. Die will quasi ein menschliches Leben führen. Und die Vordenker der transhumanistischen Bewegung, die sagen dann: Natürlich werden so Roboter mit KI wie Sophia, die werden dann Ängste haben, weil sie nicht ganz menschlich sind. Und diese Ängste werden dann von Cyborg-KI-Psychiatern werden die dann therapiert. Also in sich selbst regulieren, sozusagen. Also für mich ist das alles völlig abgefahren. Und eben alles andere als menschenfreundlich. Moderator: Ich meine, wir haben jetzt nur Zeit hier mal einen groben Einblick, einen Überblick zu geben. Aber bei all dem, was jetzt grad läuft, da könnte einem ja jetzt auch ein bisschen der Mut sinken. Aber, was sind denn so Ihre Ansätze? Was passiert denn auch, was in die Gegenrichtung geht, was man auch positiv betrachten kann? Erich Hambach: Ja, also da möchte ich ganz gerne vielleicht noch die Gelegenheit nutzen über ein paar, ich sage einmal, eigene Ideen, wie ich damit umgehe, über Lösungen zu sprechen. Weil, ich möchte jetzt nicht sagen, ich sitz hier und hab 'ne Lösung und das müsst ihr alle machen. Ihr müsst ja schon selber entscheiden, was ihr macht. Hauptsache ihr macht etwas Positives zum Wohle aller. Und ich hab so 'ne kleine Auflistung meiner Aktivitäten eben mitgebracht. Und im Prinzip, wir haben es vorher schon mal gehabt, wir müssen uns zusammenrotten. Professor Mausfeld sagt es in seinen aktuellen Interviews. Die einzige Lösung in seinem Vortrag „Warum schweigen die Lämmer?“: Wir müssen uns zusammenrotten. Das heißt nichts anderes wie Gemeinschaft bilden. Das beschreibt Ralf Otterpohl in seinem Buch „Das Neue Dorf“. Schließt die Kreisläufe. Hört auf den Planeten zu vergiften. Wir müssen, also sagen wir mal, was heißt wir müssen? Ich will sagen, ich habe den globalen Krieg gegen die Umwelt beendet. Ich habe den globalen Krieg gegen die Pflanzenwelt beendet. Ich selbst habe den Krieg gegen die Tierwelt beendet. Also, das sind alles Entscheidungen, die ich für mich getroffen habe. Und ich versuch das, immer wenn’s irgendwie geht zu 100 % in meinem Alltag zu berücksichtigen. Wenn ich z. B. zum Vortrag nach Berlin fahr, ich weiß, dass es am Kiosk im Bahnhof dort kein Wasser in einer Glasflasche gibt. Aber ich geh jedes Mal an die Kasse und frag: „Habt ihr Wasser in der Glasflasche?“ Dann sagt der „nee“, sag ich „warum?“. Also, ich versuch einfach, meine Wahrheit in das Herzen dieses Menschen zu transportieren. Und ich hatte das auch an einem anderen Kiosk erlebt, da hat jemand 'ne Zeitschrift, die ich gekauft habe, abkassiert. Und ich hab gemerkt, da ist irgendetwas. Dann haben wir uns in ein kleines Gespräch begeben. Am Ende des Gespräches hat er seinen Job dort gekündigt und geht seiner Berufung nach. Also, wenn man diesen Impuls setzen kann, ich meine, dann haben wir 'ne Chance, oder? (Applaus) Und eins wäre mir jetzt vielleicht noch ganz wichtig bei meinen Lösungsthemen. Also zum einen beschreib ich ja in meinem Buch, auch in Kapitel 4 und 5, diesen Komplex der smarten Diktatur, wo die Technologie uns im Finanzbereich dort überall hinbringt, aber ich beschreibe eben auch diese Ubuntu-Prinzipien in meinem Buch. Das ist einfach 'ne Welt, die wir kreieren können nach einer Philosophie von Michael Tellinger aus Südafrika, in der wir alle in Frieden, Freiheit und Fülle eben leben können, und dazu brauchen wir noch nicht mal ein Geldsystem. Und das beginnt in Millionen von kleinen Zellen. Weltweit hat diese Bewegung längst begonnen. Wir müssen, ganz wichtig, dabei berücksichtigen das Sieben-Generationen-Denken. Das müssen wir auch unseren Politikern beibringen, wenn denen überhaupt noch was beizubringen ist. Also, wir dürfen keine Entscheidungen mehr treffen, wo wir nicht sicher sind, dass es auch für eben sieben Generationen noch 'ne gute Entscheidung war. Also, auch die Demokratie können wir, aus meiner Sicht, völlig abhaken. Zum einen schreibt man's meistens mit „ä“, das ist an sich schon bedenklich, und zum Zweiten ist 'ne Demokratie nichts anderes wie eine Diktatur einer Minderheit über 'ne andere Minderheit. Also, ich würde eher für 'ne Soziokratie gehen mit Elementen der Kreiskultur. Da kann die Opposition nicht immer nur rumnölen und sagen: Ja, ihr habt's ja keinen Plan, kaum sind die dran, geht's genauso weiter. Also es ändert sich nichts in der Politik. Übrigens, wenn Wahlen was bewirken würden, wären sie ja nicht erlaubt. Also wir müssen's selber machen und wir sollten uns eher an soziokratischen Prinzipien orientieren. Das war so ein Ausschnitt aus meinem Lösungsweg, den ich selber eben gehe. Moderatorin: Ja, vielen Dank! (Applaus) Künstliche Intelligenz, da könnten wir jetzt wahrscheinlich noch Stunden drüber sprechen. Die Zeit ist jetzt langsam leider vorbei. Möchten Sie zum Abschluss uns noch etwas mitgeben, den Zuschauern mitgeben? Erich Hambach: Ja, also, das sehr gerne noch. Danke für die Gelegenheit. Also, wer mich ein bisschen kennt oder meine Arbeit, weiß, dass mein größtes Herzensthema eben die Friedensarbeit ist. Und von daher möchte ich ganz kurz über die Friedenskonferenz noch sprechen, die Ende nächsten Jahres am 21. Dezember in München stattfinden wird mit etwa 1.000 bis 1.200 Gästen. Dort werden wir mit Dr. Daniele Ganser, mit Dr. Vandana Shiva, mit Armin Risi und noch ein paar anderen weltweit sehr bekannten Persönlichkeiten einen Tag ge stalten, der für Frieden ist, wo wir ein Friedenskommuniqué veröffentlichen werden, das in die wichtigsten Sprachen übersetzt werden wird. Es wird allen Regierungen übergeben werden, es wird allen NGOs übergeben werden. Also, wer das nicht mit unterstützen kann, ist klar, steckt vielleicht 'ne andere Absicht dann dahinter. Und es wird insgesamt eine Art Friedensfest werden. Das ist 'ne Konferenz, da können alle mitmachen. Es gibt ein Friedenskonzert. Also, das wäre mein größter Lohn für heute, wenn wir uns wiedersehen in München am 21. Dezember bei der Friedenskonferenz. Ja, vielen Dank, dass ich hier sein durfte. (Applaus) Ivo Sasek: Vielen Dank Erich Hambach. Der Mann überrascht mich immer wieder. Ich weiß nicht, komm ich grad oder geh ich grad. Völlig was Neues wieder, oder? Natürlich, man hört schon am Rande davon, aber wie tief das geht. Aber das, was mich am meisten jetzt anspricht an Lösung: Wir brauchen einander wieder, oder? Erich Hambach: Genau. Ivo Sasek: Eben, apropos Apostel, ich hab heute Morgen ‒ für die, die erst später gekommen sind ‒ erklärt, wie der ORF2, also spezifisch der Hugo Stamm mich vermiest, indem ich behaupten soll, ich sei der einzige Apostel auf der Welt, der letzte und außer mir gibt's niemanden mehr. Ich würde sagen, ich hab schon erklärt, Apostel bedeutet Gesandter. Ich bin überzeugt davon, ein Gesandter zu sein, das geb ich zu. Aber ich bin auch überzeugt, dass ihr alle Gesandte seid, ja. Ihr seid die Apostel für diese Zeit, oder? (Applaus) Erich Hambach: Ja, wirklich, genau! Ivo Sasek: Die Gesandten. Erich Hambach: Ja, prima. Ivo Sasek: Ja, ich kann nur sagen, wenn wir alle hingehen als Gesandte und ständig, ständig Wahrheiten verbreiten, wie er es gesagt hat, an jedem Kiosk und überall, dann kann sich was durchsetzen. Ich persönlich bin wieder dankbar für unsere OCG. Was uns bewegt, ist, und das wird mir jetzt klar, anders geht's gar nicht mehr: Wir lernen an der göttlichen Intelligenz andocken. Der Mensch kann hier Roboter bauen solange er will. Wir Menschen sind geschaffen als Geschöpfe. Wir haben die Potenz, die Möglichkeit, an einem Feld anzuschließen, das das andere mit Sicherheit platt macht. Und da sind wir unterwegs. Ich behaupte, wir machen das Rennen! Wir machen das Rennen! Wir bleiben einfach dran. (Applaus)
von Erich Hambach

Quellen/Links: 

 https://www.anti-zensur.info/azk16

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